„Wie viel verdient man so im Durchschnitt?“ –„Was kostet eine eigene Wohnung?“ – „Wie viel meines Einkommens bleibt am Ende des Monats übrig?“ Kurzum: „Was kostet das Leben eigentlich, wenn ich mal arbeite und ausziehe?“

Diese und viele weitere Fragen wurden in zwei Klassen der Höheren Berufsfachschule (HBFS) und zwei Klassen des Wirtschaftsgymnasiums (WG) an zwei Tagen intensiv thematisiert und diskutiert. Ein Schuldenberater der Diakonie sowie die Ausbildungskoordinatorin der VR-Bank und eine Auszubildende, die selbst erst vergangenes Jahr am BKSB ihre Fachhochschulreife erlangt hat, informierte die rund 80 Jugendlichen im Rahmen der KURS-Kooperation (Kooperation Unternehmen der Region und Schule als Initiative der Bezirksregierung Köln und der IHK)  in kleinen Workshops über Lebenshaltungskosten, Finanzierungsfragen und Schuldenfallen und erweiterten so die finanziellen Kompetenzen der Jugendlichen. Auch konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen zu verschiedenen Themen stellen, die sie für die Zukunft, aber auch heute schon interessieren. Dass diese und weitere Themen im Leben der Jugendlichen eine Rolle spielen, zeigt sich durch die Erfahrungen der Lehrkräfte, die immer wieder merken, dass junge Menschen teils unrealistische Vorstellungen bezüglich finanzieller Fragen haben, was als Ausgangspunkt dieser Workshops gedient hat.

Das BKSB bedankt sich herzlich für die Zeit und die Bereitschaft der VR-Bank, jungen Menschen finanzielle Bildung zu ermöglichen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit im Hinblick auf weitere Möglichkeiten der Kooperation, die bereits jetzt schon bestehen, wie das Angebot von Bewerbungsseminaren für Abitur-Absolventinnen und -Absolventen oder die Unterstützung von Einführungstagen im Wirtschaftsgymnasium.